Geschäftsführung beim BIM Infrakongress Dresden 2026
Die Geschäftsführung hat den diesjährigen BIM Infrakongress Dresden 2026 besucht. Der Kongress machte deutlich: Digitalisierung im Infrastrukturbau ist kein Selbstzweck – sie entscheidet zunehmend über Geschwindigkeit, Kosten und Projektqualität.
Zwar bremsen aktuell noch Silos, unterschiedliche Interessen und fehlende Standards die Umsetzung. Gleichzeitig zeigen Praxisbeispiele jedoch das enorme Potenzial von BIM: von digitaler Bauablaufplanung (4D) über Konfliktanalysen vor Baubeginn bis hin zu modellbasierter Abrechnung und digitalen Modellen für den gesamten Lebenszyklus von Infrastrukturprojekten.
Ein zentrales Fazit des Kongresses: Der größte Hebel liegt in Planung und Genehmigung. BIM muss zudem eng mit GIS verknüpft werden, um digitale Zwillinge über Planung, Bau und Betrieb hinweg nutzbar zu machen.
Die klare Botschaft aus Dresden: Nicht auf Vorgaben warten – Digitalisierung aktiv umsetzen. Erfolgsentscheidend bleiben dabei neben der Technik vor allem Zusammenarbeit, Kommunikation und die Qualifizierung von Fachkräften.
