Ersatzneubau Autobahnbrücke A8 Berchtesgaden

Umweltplanung und -beratung

Auftraggeber: Autobahn GmbH Südbayern
Ort: Aufham
Leistungszeitraum: 10.2025 – 11.2025

Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Südbayern, plant den Ersatzneubau der Brücke BW 206 über die St 2103 bei Aufham (Betriebskilometer 118,679) im Rahmen von Erhaltungsmaßnahmen. Die Brücke befindet sich in schlechtem Zustand, weshalb ein zügiger Neubau erforderlich ist. Das Vorhaben wird nach §4 FStrG ohne Planfeststellungs- oder Plangenehmigungsverfahren umgesetzt.

Der Ersatzneubau wird ggf. mithilfe einer temporären Behelfsbrücke realisiert; Verkehrsführungs- und Straßenanpassungen werden bei Bedarf berücksichtigt. Das Projekt befindet sich derzeit in der Phase der Grundlagenermittlung.

Das Projekt liegt innerhalb des Biosphärenreservats Berchtesgadener Land; im Umfeld befinden sich verschiedene Biotope und nördlich Ausgleichsflächen. Die Lurberg GmbH übernimmt hierbei die zentralen landschaftsplanerischen Leistungen, darunter: Erstellung der faunistischen Planungsraumanalyse, Kartierung der Biotop- und Nutzungstypen, Durchführung faunistischer Erhebungen sowie die Erstellung des landschaftspflegerischen Begleitplans (LBP) in Text und Karte, inklusive Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung nach BayKompV. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde und die Umsetzung naturschutzrechtlicher Vorgaben.


Leistungen

  • Erfassung und Analyse der wesentlichen Projektdaten und Standortparameter (Fernerkundung, Ortsbesichtigung, Drohnen-Befliegung)

  • Bewertung potenzieller Umweltauswirkungen auf Schutzgüter (Mensch, Tiere, Pflanzen, Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft)
  • Durchführung einer faunistischen Potenzialanalyse und Wirkungsabschätzung sowie einer faunistischen Kartierung
  • Entwicklung eines Maßnahmenkonzepts zur Vermeidung und Minderung von Eingriffen
  • Erstellung eines landschaftspflegerischen Begleitplans (LBP) mit Eingriffs- und Kompensationsbewertung
  • Kartierung und Bewertung der Biotop- und Nutzungstypen
  • Einsatz moderner GIS-gestützter Analysen und enge Abstimmung mit den Genehmigungsbehörden